Arbeit macht krank – Arbeitsplatz der Zukunft



"Wenn wir unser Arbeitsleben nicht radikal ändern, z.B. uns mehr bewegen, unsere Körperhaltung am Schreibtisch verbessern, regelmäßige Gehpausen einlegen oder die Einrichtung unseres Arbeitsplatzes in Betracht ziehen, werden unsere Büros uns sehr krank machen" so William Higham. Er ist Verhaltensexperte und Autor einer Studie mit dem Titel "The Work Colleague of the Future“. Die Studie, wurde von dem Büroausstatter „Fellowes“ in Auftrag gegeben und umfasste insgesamt 3.003 Teilnehmer, die zu gleichen Teilen aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien stammen.

Neun von zehn britischen Büroangestellten führen ihre schlechte Gesundheit, wie überlastete Augen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen auf ihre Arbeitsumgebung zurück. „Fellowes“ hat nun die Erstellung eines lebensgroßen Modells namens "Emma" in Auftrag gegeben, um die unzähligen Beschwerden plakativ abzubilden.


Emmas schlechte Körperhaltung macht deutlich, dass es nicht gut für die Wirbelsäule ist, den ganzen Tag gebückt über einen Computerbildschirm zu sitzen. Ihr runder Bauch weist auf einen Mangel an Bewegung hin, die trockene rote Augen sind das Resultat auf zu viel Bildschirmzeit und die Krampfadern in ihren Beinen zeugen von schlechter Durchblutung. Emma warnt uns vor einer drohenden Realität, die auf uns zukommen wird, wenn wir nicht besser auf unseren Körper aufpassen.


Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass das Unternehmen Fellowes unmittelbar von dem provozierten Schock profitiert und schlussendlich mehr Arbeitsplatzlösungen verkaufen kann. Dennoch sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich fragen, ob es nicht Sinn macht, zukünftig mehr in diesem Bereich zu investieren. Denn das wäre schließlich auch ohne den Erwerb neuer Möbel möglich.

Bild: Fellowes